Magazin Reiseziele & Guides

Billig nach London

England muss nicht teuer sein. London ist teuer, das ist ein häufiges Vorurteil. 

London ist teuer, das ist ein häufiges Vorurteil.
Doch spätestens seit dem Verfall des Pfunds auf rund 1,10 Euro ist die britische Metropole zu einem echten Low-Cost-Ziel geworden, und das fängt schon beim Hinflug an. Für den Flug von Düsseldorf-Weeze nach Lodon-Stansted und zurück zahlen wir mit 3 Personen sage und schreibe 0,06 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren.

Natürlich dürfen wir kein Gebäck aufgeben, müssen online einchecken und dürfen nur Flüge von Montags nach 12 Uhr bis Donnerstags morgens auswählen, da wir aber eh an einem Dienstag fliegen wollten ist dies für uns kein Problem.

Auch die Fahrt von weit entfernten Flughafen in Stansted muss nicht teuer sein, das beste Schnäppchen bietet die Seite Easybus.co.uk an, wo man die Tickets zur Victoria Station oder zur Baker Street Station (Nähe Hyde Park und Madame Thoussouds) bereit für 3 Pound pro Strecke weit im voraus buchen kann.
 
Auch die Unterkunft im Stadtteuil Bayswaternahe am hyde Park ist ein echtes Schnäppchen, denn über Hostelbookers.com haben wir das Bett im Mehrbettzimmer für gerade einmal 11 Euro pro PErson erworben. Besser in einem Dreier Zimmer ginge es zwar im Stadtteil Kensington, doch dann hätten wir auch noch die U-Bahn zahlen müssen.

Wer günstig in London unterwegs sein will, der kommt ohnehin nicht um eine Oyster Card drumherum. Denn mit der Oystercard gibt es nicht nur Rabatt bei Bus- und U-Bahn Fahrten, die Karte denkt auch mit und summiert alle Fahrten sobald sie teurer werden als ein Tagesticket auf die das günstigste Tagesticketangebot, so das alle Fahrten 5 Pound nicht übersteigen.

Eine neue Reisetasche für die Einkäufe und einen Regenschirm mussten wir sofort kaufen, und fanden im Stadteil Bayswater an der gleichnamigen U-Bahn Haltestelle auch gleich einige Ramschläden.
Auch die Posktarten für die Oma gibts hier schon ab 10p, und der Tesco versorgt uns mit Nudelfertiggerichten für gerade mal einen Pound. So wird England zu einem echten Schnäppchenaufenthalt, zumal viele Museen wie z.B. die Nationalgallerie auch noch umsonst besucht werden können.

Wo wir das erfahren haben? Natürlich auf der kostenfreien Stadtführung die hier auf Trinkgeldbasis angeboten wird, doch arme Studenten wie wir brauchen nicht geben, haben es aber dann aus Mitleid doch getan.

25.08.2009 txt 023353 {joscommentenable}